Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
Kursangebote >> Gesellschaft und Leben >> Umwelt - Technik - Länderkunde

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fast ausgebucht Tropische Wirbelstürme

(MGN, Mo., 28.9., 18.30 Uhr )

Im Rahmen seiner maritimen Vortragsreihe berichtet Kapitän René Hennig heute über den Lebenslauf eines Hurricanes, die Entstehung und Aufbau von Wirbelstürmen sowie deren Auswirkungen auf See und an Land.
Kapitänsberichte, eigene Erfahrungen und meteorologische Navigation im Einflussbereich dieser Stürme geben seinem Vortrag einen authentischen Charakter.
Viel Wissenswertes und beeindruckende Aufnahmen runden diesen hochinteressanten Vortrag ab.

Rene Hennig
In Meiningen geboren, hier zur Schule gegangen, folgte Herr Hennig 1964 seiner „Berufung“ und fuhr bis 2012 zur See. Vom Matrosenlehrling bis zum Kapitän durchlief er alle nautischen Funktionen.
Nach drei Jahren Studium an der IH für Seefahrt Warnemünde/Wustrow erhielt er 1970 sein Kapitäns-Patent für die Große Fahrt.
Seinen Dienst versah er in der weltweiten Handelsschifffahrt auf verschiedenen Schiffstypen bei namhaften Reedereien in Ost und West, darunter auch die ägyptische Staats-Reederei NNC Cairo.
Vorträge über seine Reisen hielt Herr Hennig schon (zu DDR-Zeiten) bei der Urania.
Heute, als Pensionär, berichtet er authentisch über Wirbelstürme, Piraterie, Panama Kanal, extremer Seegang – Monsterwellen und andere maritimen Themen.

Mit Hintergrundinformationen unterhält er seine Zuhöhrer populärwissenschaftlich in verständlicher Art und lockerer Atmosphäre. Dabei kommen auch abenteuerliche, amüsante Episoden aus seiner Seefahrtzeit nicht zu kurz.
vhs.Universität Böblingen Sindelfingen
Den Zugangscode zur Veranstaltung bekommen Sie ein paar Tage vorher per Mail zugeschickt.
Vortragsdauer von 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr
Im Anschluss an den Vortrag beantwortet der Referent Ihre im Forum gestellten Fragen zum Thema.

Reihe: Ökologische Correctness der Zukunft

Prof. Dr. Rainer Grießhammer
Senior Adviser des Öko-Instituts e.V. Freiburg, Bestsellerautor
Seit langem wird gestritten, ob für Umwelt- und Klimaschutz das Verhalten oder die Verhältnisse geändert werden müssen - der Konsum oder die gesetzlichen Rahmenbedingungen, und was zuerst? Fahren viele erst mit dem Fahrrad, wenn die Radwege gut und sicher sind, oder wird die Radinfrastruktur erst ausgebaut, wenn viele radeln? Produzieren Unternehmen energieeffiziente Haushaltsgeräte, weil es dafür eine große Nachfrage der Konsumenten gibt, oder reagieren die Konsumenten erst auf ein entsprechendes Angebot? Am Beispiel von Innovationen wird gezeigt, dass sie durch gesellschaftliche und technische Änderungen in mehreren Bereichen zustande kommen: bei den gesellschaftlichen Werten, Informationen und Bildung, dem Bewusstsein und Verhalten der Konsumenten, der Entwicklung von Technologien und Produkten, den Infrastrukturen und natürlich auch durch Gesetze, Steuern und Fördermaßnahmen. Innovationen zu Umwelt- und Klimaschutz sind besonders dann erfolgreich, wenn Initiativen und Aktivitäten gleichzeitig in mehreren dieser Bereiche erfolgen und sich gegenseitig verstärken.

freie Plätze Energie verbrauchen ohne schlechtes Gewissen

(vhs online, Mi., 14.10., 18.45 Uhr )

vhs.Universität Böblingen Sindelfingen
Den Zugangscode zur Veranstaltung bekommen Sie ein paar Tage vorher per Mail zugeschickt.
Vortragsdauer von 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr
Im Anschluss an den Vortrag beantwortet der Referent Ihre im Forum gestellten Fragen zum Thema.

Reihe: Ökologische Correctness der Zukunft

Prof. Dr. Manuel Frondel
RWI-Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung, Energieökonomik und angewandte Ökonometrie, Ruhr-Universität Bochum
Wer viel Energie verbraucht, tut dies in der Regel mit schlechtem Gewissen: Energie zu verbrauchen ist heutzutage vor allem wegen den ökologischen Folgen negativ konnotiert. Zudem kostet es Geld. Besonders gebrandmarkt wird der Verbrauch von Strom, etwa wegen der zunehmenden Zahl an elektrischen Geräten in Haushalten, beispielsweise Saugrobotern oder elektrischen Zahnbürsten. Hierbei wird häufig vergessen, dass der einfache Zugang zu Strom eine wesentliche Voraussetzung für unseren heutigen Wohlstand und viele Annehmlichkeiten unseres Lebens sind. Milliarden von Haushalten in den Entwicklungsländern ist dieser Zugang als Voraussetzung zur Verbesserung ihres Lebens noch immer verwehrt. Ein schlechtes ökologisches Gewissen beim Stromverbrauch zu haben, ist dank des europäischen Emissionshandels jedoch unnötig. Diese und andere Tatsachen zum Ener-gieverbrauch sind Thema des Vortrags.

freie Plätze Wandel' Dich, nicht das Klima

(vhs online, Do., 29.10., 19.30 Uhr )

Der Klimawandel gilt gemeinhin als eine der großen Herausforderungen, vor denen die Menschheit steht. Um den Klimawandel abzumildern und die Konsequenzen des Klimawandels abfedern zu können, bedarf es kollektiver Anstrengungen von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Jede/r Einzelne ist gefragt - und kann auch antworten! In diesem Vortrag soll es darum gehen, wie unser alltägliches Handeln und Nichthandeln zum Klimawandel beiträgt und welche psychologischen und gesellschaftlichen Mechanismen uns motivieren, etwas zu ändern.
Prof. Gerhard Reese ist Leiter des Studiengangs "Mensch und Umwelt: Psychologie, Kommunikation, Ökonomie" an der Universität Koblenz-Landau

Die Vorträge sind aus der Reihe vhs.wissen live.

SO FUNKTIONIERT vhs.wissen live

- Alle Veranstaltungen werden LIVE GESTREAMT.
- Der Live-Chat bietet die Möglichkeit, sich nach dem Vortrag aktiv an der Diskussion zu beteiligen.
- Nach der Registrierung bei der vhs „Eduard Weitsch“ Schmalkalden-Meiningen erhalten Sie per Mail den Link zu den Livestreams.


Kooperationspartner:

IDEE UND KONZEPTION
Claus Lüdenbach, VHS im Lkr. Erding
Christof Schulz, VHS SüdOst im Landkreis München
vhs.Universität Böblingen Sindelfingen
Den Zugangscode zur Veranstaltung bekommen Sie ein paar Tage vorher per Mail zugeschickt.
Vortragsdauer von 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr
Im Anschluss an den Vortrag beantwortet der Referent Ihre im Forum gestellten Fragen zum Thema.

Reihe: Ökologische Correctness der Zukunft

Dr. Melanie Speck
RWI-Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung, Energieökonomik und angewandte Ökonometrie, Ruhr-Universität Bochum

Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie
Im Rahmen der nachhaltigen Entwicklung wird das Handlungsfeld Ernährung schon lange als besonders relevant eingestuft. Besonders zu berücksichtigen ist, dass das Handlungsfeld nicht nur die abstrakte, häufig wenig greifbare ökologische Dimension mit der individuellen gesundheitlichen Dimension vereint. Produkte, die also aus ernährungswissenschaftlicher Sicht als weniger empfehlenswert einzustufen sind, z.B. Fleisch- und Fleischerzeugnisse oder Milcherzeugnisse werden auch von der Umweltwissenschaft als relevante Lebensmittel eingestuft. Mein individuelles Ernährungsverhalten und die Dinge, die ich selbst zu mir nehme, beeinflussen damit ganze Ökosysteme.
Doch wie genau kann „nachhaltigere Ernährung“ im Alltag umgesetzt werden und wie kann man damit anfangen, Schritt für Schritt?
Dieser Frage wird der Vortrag nachgehen und herausarbeiten, welche richtigen und auch falschen Einstellungen zu nachhaltiger Ernährung uns heute prägen und was die wichtigsten Handlungsempfehlungen sind, um zukunftsfähig und genussvoll zu speisen.

freie Plätze Nachhaltigkeit in der Krise

(vhs online, Mo., 9.11., 19.00 Uhr )

Vortrag von Prof. Dr. Maja Göpel zum Thema Nachhaltigkeit in der Krise
Zugang per Livestream, nähere Infos folgen

Unsere Welt steht an einem Kipp-Punkt, und wir spüren es. Einerseits geht es uns so gut wie nie, andererseits zeigen sich Verwerfungen, Zerstörung und Krise, wohin wir sehen. Ob Umwelt oder Gesellschaft - scheinbar gleichzeitig sind unsere Systeme unter Stress geraten. Wir ahnen: So wie es ist, wird und kann es nicht bleiben. Wie finden wir zu einer Lebensweise, die das Wohlergehen des Planeten mit dem der Menschheit versöhnt? Wo liegt der Weg zwischen Verbotsregime und Schuldfragen auf der einen und Wachstumswahn und Technikversprechen auf der anderen Seite? Diese Zukunft neu und ganz anders in den Blick zu nehmen - darin besteht die Einladung, die Maja Göpel in ihrem aktuellen Buch "Unsere Welt neu denken. Eine Einladung" ausspricht. Und über die wir mit Ihr diskutieren wollen.
über die Referentin:
Prof. Dr. Maja Göpel ist Generalsekretärin des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU), Mitglied des Club of Rome und Mitbegründerin der Initiative Scientists for Future. Im Frühjahr erschien ihr viel beachtetes aktuelles Buch "Unsere Welt neu denken. Eine Einladung".
Die Veranstaltung findet im Rahmen der digitalen Bundesfachkonferenz des Bundesarbeitskreises Politik-Gesellschaft-Umwelt des DVV zum Thema: Wie wollen wir leben? Bildung für eine nachhaltige Volkshochschule statt.

freie Plätze Buchvorstellung: 42 Grad

(MGN, Mi., 18.11., 18.30 Uhr )

Deutschland freut sich über den neuen Jahrtausendsommer. Dauersonnenschein sorgt für volle
Freibäder. Einzig Hydrologe Julius Denner und IT-Spezialistin Elsa Forsberg warnen davor, dass die
Hitze sich kurzfristig verschärfen wird. Niemand nimmt sie ernst, bis die ersten Flüsse austrocknen,
Waldbrände außer Kontrolle geraten und Atomkraftwerke vom Netz gehen müssen. In Berlin und
Brüssel folgt Krisengipfel auf Krisengipfel. Überall in Europa machen sich Wasserflüchtlinge auf die
Suche nach der wichtigsten Ressource der Welt. Während um sie herum die Zivilisation
zusammenzubrechen droht, versuchen Julius und Elsa verzweifelt, die Katastrophe aufzuhalten - und
geraten damit ins Fadenkreuz von Mächten, die ihre ganz eigenen Interessen verfolgen ...

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Landeszentrale Politische Bildung Thüringen statt.

Wolf Harlander, geboren 1958 in Nürnberg, studierte Journalistik, Politik
und Volkswirtschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität in München.
Nach einem Volontariat bei einer Tageszeitung und der Ausbildung an der
Deutschen Journalistenschule arbeitete er für Tageszeitungen, Radio,
Fernsehen und als Redakteur der Wirtschaftsmagazine Capital und
Wirtschaftswoche. Er lebt heute als Autor in München.
Wölfe: Zwischen Mythos und gnadenloser Verfolgung
Wölfe stehen unter strengem Schutz. Dennoch steht die Rückkehr der Wölfe in einem Spannungsfeld, welches größer kaum sein könnte. Was wir von Wölfen lernen, wie wir mit ihnen gut zusammenleben können und wie effektiver Herdenschutz möglich ist, darum geht es in diesem Seminar. Lernen wir Wolfsverhalten und „Wolfsgesetze“ näher kennen, auch an Beispielen bedeutender Wolfsforscher aus aller Welt.


Themenschwerpunkte:
*Wolfsverhalten verstehen: Grundlagen aus der Verhaltensbiologie
*Wolfsgesetze: Grundsätzliches zum Verhalten von Kaniden
*Wolfsforschung und Wolfsverhaltensbeobachtung:
>>Freilebende Wölfe Gehege-Wölfe: David Mech, Werner Freund; Wölfe im Bayrischen Wald>>
*Die MÄR vom bösen WOLF: „Lieber Wolf“- „Böses Rotkäppchen?“
*Warum Wolfsschutz? Rechtsgutachten der Dt. Juristischen Gesellschaft für Tierschutz (DJGT) - Strafrechtliche Konsequenzen
*Gesamtkonzept für Herdenschutz: Ausbildung und Integration von Herdenschutzhunden- staatlich notwendige Förderung
*Hund und Halter: Was ist zu beachten bei Wolfsbegegnungen?
* Teilnehmerfragen

Fotos: Frau Dr. rer. nat. Barbara Wardeck-Mohr gemeinsam mit dem international bekannten Wolfsforscher Werner Freund

freie Plätze Reisebericht Island Grönland

(MGN, Mo., 15.3., 18.30 Uhr )

Iceland - Niceland Inseleinsichten

Im Uhrzeigersinn starten wir zu einer Rundtour per Wohnmobil um die Insel. Der östliche Hafenort Seydisfjördur dient dabei als Ankunfts- und Abfahrtsort für die Fähre von Hirtshals (DK).
Immer entlang der malerischen Ostfjorde erreichen wir bald die Südküste mit Europas größtem Gletscher, dem Vatnajökull. Auf der Gletscherlagune bestaunen wir von einem Boot aus die riesigen Eisberge.
Ein Hochlandbus bringt uns anschließend in die Naturschutz- und Geothermalgebiete Thorsmörk bzw. Landmannalaugar.
Geprägt sind sie von zerstörerischen Vulkanaktivitäten, die Westmännerinseln. Auch sie bilden auf der Tour ebenso ein Ziel wie die weltberühmte Blaue Lagune, unweit der Hauptstadt Reykjavik, der wir natürlich auch einen Besuch abstatten.
Auf dem Weg gen Inselnorden umkreisen wir den „Golden Circle“ mit dem Gullfoss, dem Geysir und dem National Park Thingvellir. Die wunderschöne Halbinsel Snaefellsnes mit ihrer Gletscherkrone lohnt jeden Umweg.
Einsam wird es in Islands Westfjorden und nicht viel belebter an der sich anschließenden westlichen Nordküste. Eine gute Gelegenheit, in aller Ruhe sich auf Walbeobachtungstouren zu begeben.
Da wirkt dann die vulkanaktive Region (z.B. mit dem Vulkan Askja) um den Myvatn schon fast wieder als Kontrast, bevor sich der Kreis im Hafenort Seydisfjördur schließt.
Wie mag es wohl im Inneren eines Vulkanschlots aussehen? Sie erfahren es während des DiaVortrages.

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