Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Anmeldung möglich Edvard Munch

(MGN, Di., 24.9., 19.00 Uhr )

Der Tanz des Lebens

Edvard Munch ist einer der wichtigsten Wegbereiter für die Kunst der Moderne. Wie bei kaum einem Maler vor ihm beherrschen Gefühle und Seelenzustände seine Bildthemen, und es gelang ihm, Abgründe unseres Daseins festzuhalten. Er schuf einen umfangreichen Zyklus für die großen Themen, die den Menschen bewegen, den er selbst als Lebensfries bezeichnete. Sujets wie Angst, Liebe, Einsamkeit, Eifersucht, Tod und Verzweiflung ziehen sich wiederholt und in zahlreichen Varianten leitmotivisch durch sein Oeuvre. Ob in Malerei oder Graphik, mit den Variationen seiner Themen gingen ebenso vielfältige mal- und drucktechnische Experimente einher. Vor allem in der Graphik bediente sich Munch stets neuer Ideen. Mit einzigartiger Farbkraft entwickelte er eine moderne Bildsprache, die den Expressionismus des 20. Jahrhunderts vorwegnahm.
Edvard Munch war seiner Zeit weit voraus. Während er zu Lebzeiten mit seinen Gemälden Stürme der Entrüstung entfesselte, strömen die Menschen heute in seine Ausstellungen, werden Werke für Millionenbeträge international gehandelt. Der norwegische Künstler brach mit vielen tradierten Regeln der Malerei und malte nicht nur, was er erlebte, fühlte und erlitt, sondern entwickelte seine Gemälde sehr geplant und genau. Damit beeinflusste er vorauswirkend die Kunst des 20. Jahrhundert.
Hans Dieter Huber hat sich in seinen Forschungen mehrfach verschiedensten Aspekten der Biografie Edvard Munchs gewidmet und wird in diesem Webinar einen vertieften Einblick in sein Oeuvre geben.

Prof. Dr. Hans Dieter Huber ist Professor für Kunstgeschichte der Gegenwart, Ästhetik und Kunsttheorie an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart.
Von einem Goldenen Zeitalter reden manche schon, die sich mit der aktuellen Literatur Norwegens beschäftigen. Sie denken dabei an ständig neue Autoren, die internationale Triumphe feiern. In Deutschland sorgten zunächst Jostein Gaarder mit seinen philosophischen Romanen und Erik Fosnes Hansen mit seinem Titanic-Abgesang "Choral am Ende der Reise" für Furore und Umsatz. Genreautoren wie Jo Nesbø, dessen Kriminalromane inzwischen auch verfilmt werden, folgten nach. Ein Autor wie Karl Ove Knausgård, der sich scheinbar radikalrealistisch an seiner eigenen Biographie abarbeitet, begeistert Publikum und Kritiker in vielen Ländern; Kollegen wie Tomas Espedal oder die hierzulande noch wenig bekannte Inghill Johansen suchen ebenfalls nach neuen Wegen, das Verhältnis von Schrift und Leben neu zu denken. Der Vortrag zeigt die Lebendigkeit und Vielfältigkeit der zeitgenössischen norwegischen Literatur auf - und fragt nach den Gründen ihres augenblicklichen Erfolgs. In einem historischen Rückblick wird an die ersten beiden Goldenen Zeitalter erinnert: an die Sagaliteratur des Spätmittelalters und die Literatur des sogenannten Modernen Durchbruchs am Ende des 19. Jahrhunderts mit Namen wie Henrik Ibsen und Knut Hamsun.

Dr. Uwe Englert ist Literaturwissenschaftler und Übersetzer.

Anmeldung möglich Norwegische Architektur

(MGN, Di., 12.11., 19.00 Uhr )

Von den Stabkirchen bis zur Moderne

Denkt man an Norwegen, denkt man an Berge, Wälder, Fjorde, lange Sommertage und noch längere, kalte Winter; an mittelalterliche Stabkirchen, idyllische Bergdörfchen und eintausend Jahre alte Städte - alles Zeugnisse für die landwirtschaftliche und industrielle Vergangenheit Norwegens. Doch es herrscht Bewegung im Land der Fjorde: Zahlreiche moderne architektonische Schätze und städtebauliche Entwicklungsprojekte sind dabei, dem Land zu einem fliegenden Start ins 21. Jahrhundert zu verhelfen.
Der Vortrag gibt einen umfassenden Einblick in die Vielfalt der norwegischen Architektur; angefangen mit einem historischen Abriss der norwegischen Baugeschichte unter den Gesichtspunkten der Nutzung von natürlichen Ressourcen, der klimatischen Bedingungen, der wirtschaftlichen Anforderungen und der Ästhetik.
Thematische Schwerpunkte werden u.a. die "Gamme" der samischen Urbevölkerung, die Fischerhäuser an der Küste (Rorbuer), Wohn- und Bauernhäuser in Süd- und Nordnorwegen, Wiederaufbauarchitektur nach dem Zweiten Weltkrieg (u.a. Nachkriegsarchitektur in Oslo und Nordnorwegen), sakrale Bauwerke (Stabkirchen) sowie die wichtigsten Arbeiten zeitgenössischer Architekturbüros sein. Die beispielhaften Bauten des Architekturbüros Snöhetta (Petter Dass-Museum Alstahaug, Fischereimuseum Karmöy, Norwegische Oper Oslo) und die neue Osloer Skyline (Barcode, Lambda, Nasjonalgalleriet, Astrup-Fearnley-museet) richten den Blick schließlich auf die architektonische Gegenwart und Zukunft.

Jens-Uwe Kumpch M.A. ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Tübingen, freiberuflicher Übersetzer und Autor von Reisebüchern über Norwegen und Skandinavien.

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