Kursangebote >> Gesellschaft und Leben >> Politik - Geschichte - Philosophie

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Während die Welt immer komplexer wird, ist gleichzeitig - nicht nur in westlichen Gesellschaften - ein Rückgang an Ambiguitätstoleranz festzustellen. Die Fähigkeit, Widersprüche auszuhalten, Ungewissheiten zu ertragen, andere Sichtweisen gelten zu lassen, ist offensichtlich weltweit im Schwinden begriffen. Dies hat nicht nur Auswirkungen auf die Gesellschaft, etwa auf die Akzeptanz von Demokratie, sondern auch auf jene Bereiche der Kultur, die auf Ambiguitätstoleranz angewiesen sind, ja dazu beitragen könnten, Ambiguitätstoleranz in der Gesellschaft zu stärken wie Theater, Kunst und Musik. Auch ein auf möglichst schnelle und effiziente Ausbildung gerichtetes Bildungssystem lässt immer weniger Raum für spielerische Kreativität.

Thomas Bauer ist Professor für Arabistik und einer der besten Islamwissenschaftler. Er ist von der Deutschen Forschungsgemeinschaft 2013 mit dem renommierten Leibniz-Preis ausgezeichnet worden. Zuletzt ist von ihm bei C.H. Beck das Buch "Warum es kein islamisches Mittelalter gab. Das Erbe der Antike und der Orient" erschienen.

Die Vorträge sind aus der Reihe vhs.wissen live.

SO FUNKTIONIERT vhs.wissen live

- Alle Veranstaltungen werden LIVE GESTREAMT.
- Der Live-Chat bietet die Möglichkeit, sich nach dem Vortrag aktiv an der Diskussion zu beteiligen.
- Nach der Registrierung bei der vhs „Eduard Weitsch“ Schmalkalden-Meiningen erhalten Sie per Mail den Link zu den Livestreams.

Kooperationspartner:

IDEE UND KONZEPTION
Claus Lüdenbach, VHS im Lkr. Erding
Christof Schulz, VHS SüdOst im Landkreis München
Aufbruch und Begegnung in den Grenzkreisen Meiningen und Rhön-Grabfeld

Der Fall der Mauer in Berlin und die Öffnung der innerdeutschen Grenze am 9. November 1989 waren zweifelsohne Jahrhundertereignisse. Weil sich diese geschichtsträchtigen Daten im vergangenen Jahr zum 30. Mal jährten, veranstaltete das Kreisarchiv Schmalkalden-Meiningen vom 9. November bis 6. Dezember 2019 eine Sonderausstellung im Landratsamt Schmalkalden-Meiningen. Damit gelang es dem Archivteam neue, interessante Kontakte zu Bürgerinnen und Bürgern zu knüpfen – auch zu Zeitzeugen aus unserem Nachbarlandkreis Rhön-Grabfeld.
Entstanden sind dabei auch 15 eindrucksvolle Ausstellungstafeln unter dem Titel der Sonderschau: "Wahnsinn, Wende, Wiedervereinigung 1989/90 " Aufbruch und Begegnungen in den Grenzkreisen Meiningen und Rhön-Grabfeld.
Aufgrund der positiven Resonanz der Ausstellung, insbesondere auch von Pädagogen, entschied sich das Team des Kreisarchives, einen Ausstellungskatalog als Anschauungs- und Begleitmaterial erstellen zu lassen. Die Zielstellung besteht darin, weiteren Schulen sowie geschichtsinteressierten Bürgern die Geschichte der Oppositionsbewegung in der DDR, der Wende, der Grenzöffnung und die Deutsche Einheit 1990 näherzubringen.
Die Ausstellung und der Ausstellungskatalog werden am 2.10.20 präsentiert.

Begrüßung Ramona
Grußworte der Landrätin
Vorstellung der Ausstellung Frau Hoyer
Vortrag zum Thema Bernhardt Haupt mit anschließender Diskussion

freie Plätze Karl-Lagerfeld - ein deutscher in Paris (live aus Paris)

(vhs online, Mi., 19.5., 19.30 Uhr )

Karl Lagerfeld - ein deutscher in Paris
Alfons Kaiser und Prof. Barbara Vinken

«Es fängt mit mir an, und es hört mit mir auf» Karl Lagerfeld stilisierte sich selbst zum lebenden Logo und zu einem Mythos der Modewelt.

F.A.Z.-Redakteur Alfons Kaiser, der Lagerfeld seit langem kannte, stellt den charismatischen Modeschöpfer im Gespräch mit Prof. Barbara Vinken vor.
Er erklärt die vielen Rollen seines Lebens: den jugendlichen Außenseiter im norddeutschen Flachland, das weltgewandte Genie in Paris, den unermüdlichen Zeichner, begeisterten Fotografen, leidenschaftlichen Büchersammler und den preußisch disziplinierten Workaholic.

Was steckt hinter dieser überlebensgroßen Figur, die trotz aller Kommunikationslust die eigene Lebensgeschichte geheim hielt?
Alfons Kaiser kommt dem Menschen Lagerfeld nahe: dem frühreifen Jungen, der lieber auf dem Dachboden zeichnete, als mit Altersgenossen zu spielen; dem Sohn, der mit seinen Eltern stritt, aber nie von ihnen loskam; dem Konkurrenten von Yves Saint Laurent, den er am Ende überstrahlte; dem Bruder, Onkel, Freund - und schließlich dem Partner von Jacques de Bascher, der großen Liebe seines Lebens.

Alfons Kaiser ist Redakteur bei der FAZ und dort verantwortlich für das Ressort "Deutschland und die Welt".
Barbara Vinken ist Professorin für Romanistik in München.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Heinrich-Heine-Haus (Maison Heinrich Heine) live aus Paris statt.
Unzählige Gäste besuchen tagtäglich unsere Meere, in diesen Zeiten auch vermehrt unsere
heimischen Strände an Nord- und Ostsee und freuen sich über Strand und schöne Natur. Doch den
meisten bleibt verborgen, was es unter der Wasseroberfläche zu entdecken gibt. Auf dieser
Entdeckungsreise unter die Oberfläche werden verschiedene Lebensräume der Meere und ihre
Bewohner vorgestellt und die Problematiken, die sie belasten, beleuchtet. Zudem wird darauf
eingegangen, welchen Einfluss jede*r Einzelne auf die Meereswelten hat und welche
Lösungsansätze es gibt. Stefanie Sudhaus, Meeresschutzreferentin des BUND in Schleswig-Holstein und Mitorganisatorin
der Meeresschutzplattform ÄOcean Summit³ (www.ocean-summit.de) nimmt Sie mit in die
geheimnisvolle Welt unter Wasser ± ganz trockenen Fußes und ohne weite Flüge. Welche
Lebensräume finden wir in den Meeren und wer lebt dort? Können Seesterne sehen und von wem
stammt der deutsche Kaviar? Gibt es Haie in der Ostsee? Und was hat es mit der Rippenqualle auf
sich? Lebt im Sand jemand? Was bedroht unsere Meere nicht nur hier, sondern weltweit? Und was
kann für die Rettung des Ozeans getan werden? Zusammen finden wir Antworten auf diese und
andere Fragen und lernen die Faszination unserer Meere kennen.
Über die Referentin:
Die gebürtige Bayerin Stefanie Sudhaus lernte als Au-Pair in Kapstadt das
Meer kennen und lieben. Nach ihrem Studium der Meeresbiologie in Kiel und
Odense arbeitete sie mehrere Jahre als Forscherin am GEOMAR in Kiel.
Seit 2012 ist sie als Meeresschutzreferentin für den BUND SchleswigHolstein tätig und ist Mitorganisatorin des Ocean Summit.
Trotz der starken Präsenz deutscher Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit und des
Auslandeinsatzes der Deutschen Bundeswehr erfahren die Bürger*innen in Deutschland kaum
etwas über die aktuelle Situation in Mali. Dabei zeigt dieses Beispiel viele Herausforderungen für
die Etablierung eines Nachhaltigen Friedens, dem 16. Ziel der SDG. Wichtige Komponenten eines
solchen Friedens sind die Förderung der staatlichen und nicht-staatlichen Strukturen vor Ort.
Welche Rolle die Bundesrepublik Deutschland bzw. Deutsche Organisationen in diesem Prozess
spielen können, werden Jürgen Koch, ehemaliger Landesdirektor der Gesellschaft für Internationale
Zusammenarbeit (GIZ) und Martin Westphal Regionalleiter Westafrika mit Sitz in Mali des Instituts
für Internationale Zusammenarbeit des deutschen Volkshochschul-Verbandes e.V. (DVV
International) aufzeigen.
Über die Referenten:
Jürgen Koch begann seine berufliche Laufbahn am Südasien-Institut Heidelberg
der Universität Heidelberg als Wissenschaftlicher Mitarbeiter. Er war Leiter der
Auslandsabteilung einer DGB-Gewerkschaft, bevor er in Brüssel für ein britisches
Beratungsunternehmen arbeitete. In Brüssel wechselte er 1998 zur damaligen GTZ
(Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit), deren dortiger
Vertretung er sechs Jahre leitete. Für die GIZ war er danach Leiter des Büros in
Thailand, des Regionalbüros Golf in den Vereinigten Arabischen Emiraten, von 2015 bis 2019
Direktor der GIZ in Mali und im letzten Jahr u.a. Interims-Abteilungsleiter für den Bereich Westafrika
der GIZ.

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