Kursangebote >> Gesellschaft und Leben >> vhs online

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Während die Welt immer komplexer wird, ist gleichzeitig - nicht nur in westlichen Gesellschaften - ein Rückgang an Ambiguitätstoleranz festzustellen. Die Fähigkeit, Widersprüche auszuhalten, Ungewissheiten zu ertragen, andere Sichtweisen gelten zu lassen, ist offensichtlich weltweit im Schwinden begriffen. Dies hat nicht nur Auswirkungen auf die Gesellschaft, etwa auf die Akzeptanz von Demokratie, sondern auch auf jene Bereiche der Kultur, die auf Ambiguitätstoleranz angewiesen sind, ja dazu beitragen könnten, Ambiguitätstoleranz in der Gesellschaft zu stärken wie Theater, Kunst und Musik. Auch ein auf möglichst schnelle und effiziente Ausbildung gerichtetes Bildungssystem lässt immer weniger Raum für spielerische Kreativität.

Thomas Bauer ist Professor für Arabistik und einer der besten Islamwissenschaftler. Er ist von der Deutschen Forschungsgemeinschaft 2013 mit dem renommierten Leibniz-Preis ausgezeichnet worden. Zuletzt ist von ihm bei C.H. Beck das Buch "Warum es kein islamisches Mittelalter gab. Das Erbe der Antike und der Orient" erschienen.

Die Vorträge sind aus der Reihe vhs.wissen live.

SO FUNKTIONIERT vhs.wissen live

- Alle Veranstaltungen werden LIVE GESTREAMT.
- Der Live-Chat bietet die Möglichkeit, sich nach dem Vortrag aktiv an der Diskussion zu beteiligen.
- Nach der Registrierung bei der vhs „Eduard Weitsch“ Schmalkalden-Meiningen erhalten Sie per Mail den Link zu den Livestreams.

Kooperationspartner:

IDEE UND KONZEPTION
Claus Lüdenbach, VHS im Lkr. Erding
Christof Schulz, VHS SüdOst im Landkreis München

freie Plätze Erfolg beginnt beim Denken und Sprechen (online)

(vhs online, Mi., 21.4., 19.00 Uhr )

Anmeldungen bitte über die vhs Hildburghausen

freie Plätze Grausamkeit, Gottesfurcht und Verzweiflung.

(vhs online, Mi., 21.4., 19.30 Uhr )

Friedrich Wilhelm I. von Preußen, der „Soldatenkönig“ (1688-1740), traumatisierte seinen Sohn, verprügelte seine Töchter, demütigte seine Beamten, verabscheute die Gelehrten, verachtete den Adel, verspottete die Frauen, war legendär geizig und detailversessen, rauchte, trank, fluchte und tobte, hielt aber peinlich auf Sauberkeit, Drill und strengste Frömmigkeit. Mit seinem bizarren Verhalten desavouierte er sämtliche Normen und Werte seiner Zeit. Im preußisch-deutschen Nationalmythos des 19. und 20. Jahrhunderts gilt er dagegen, für manche noch heute, als "Erzieher des deutschen Volkes zum Preußentum". Im Vortrag möchte ich zwei Fragen nachgehen: erstens, wie die Betroffenen damals mit dem Tyrannen umgingen, und zweitens, wie der extreme Deutungswandel zu erklären ist
Prof. Stollberg-Rilinger ist Historikerin und Rektorin des Wissenschaftskollegs zu Berlin. Sie ist vielfach ausgezeichnet u.a. mit dem Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft.
Alle Menschen mitzunehmen und niemanden zurückzulassen auf der Reise zu mehr Gerechtigkeit
und Wohlstand, zu einer globalen nachhaltigeren Entwicklung bis zum Jahr 2030. Dazu haben sich
im September 2015 die 193 Mitgliedsstaaten beim UN-Gipfel in New York mit der Agenda 2030 und
den 17 Zielen, den SDGs, verpflichtet. Mit ihr wurde der globale Rahmen für die
Nachhaltigkeitspolitik der folgenden 15 Jahre abgesteckt.
In der Veranstaltung wollen wir einen Überblick über die 17 Ziele geben und eine Zwischenbilanz
nach gut 5 Jahren ziehen. Konnte die Agenda grundlegende Veränderungen in Politik und
Gesellschaft ansto?en? Wie steht es um das zentrale Leitmotiv der Agenda ÄLeave no one behind³
im Umsetzungsprozess? Hat die Corona-Pandemie die Fortschritte auf dem Weg zu den Zielen
zunichte gemacht und negative Trends noch verstärkt? Was kann jede und jeder Einzelne tun,
damit es doch noch gelingt die Ziele zu erreichen?
Über den Referenten:
Jens Martens Dipl. Volkswirt, Geschäftsführer des Global Policy Forums und seit dessen Gründung
2004 Leiter des Europa-Büros. Er war als Vertreter der Zivilgesellschaft am Prozess
der Ausarbeitung der SDGs beteiligt. Seit 2011 koordiniert er die Civil Society
Reflection Group on the Agenda 2030 for Sustainable Development.
(in Kooperation mit SZ)

Beleidigungen von und Attacken auf jüdische Mitbürger, rechtsextreme Netzwerke bei der Polizei, und eine Partei im Bundestag, die in großen Teilen nicht mehr demokratisch, sondern längst selbst rechtsextrem ist. Die Gefahr von Rechtsaußen für Freiheit, Vielfalt und Rechtsstaat ist von großen Teilen der Gesellschaft bis hin zu führenden Politikern lange nicht ernst genug genommen, sondern verharmlost worden. Alexandra Förderl-Schmid und Annette Ramelsberger sprechen darüber, was Deutschland, seine Justiz und vor allem seine Sicherheitsbehörden tun müssen, um rechte Extremisten konsequent zu verfolgen, auch in den eigenen Reihen.
Alexandra Föderl-Schmid ist seit Juli 2020 stellvertretende Chefredakteurin der Süddeutschen Zeitung. Annette Ramelsberger ist Ressortleiterin und Gerichtsreporterin der SZ. Sie wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. über ihre Beiträge zum NSU-Prozess.

freie Plätze Kryptowährungen - Bitcoins und seine Alternativen

(vhs online, Mi., 28.4., 18.30 Uhr )

Einige Visionäre sehen in Kryptowährungen (digitalem Geld) bereits die nächste Generation unserer heutigen Zahlungsmittel, welche unabhängig von politischen Interessen einzelner Staaten sowie von marktbeherrschenden Großbanken existieren. Für die Anderen bleiben Kryptowährungen weiterhin Spielgeld von Technik-Freaks oder Zahlungsmittel für verbotene Waren im Internet. Wertzuwächse von mehreren hundert Prozent in wenigen Monaten haben Bitcoins und seine Alternativen auch einem breiteren Publikum bekannt gemacht. Wir zeigen Ihnen wie Kryptowährungen funktionieren und an welchen Stellen sie bereits heute Einzug in unseren Alltag gefunden haben.
Folgende Punkte werden im Workshop besprochen:
· Einführung in Kryptowährungen
· Was versteht man unter Mining?
· Notwendige technische Ausrüstung
· Vor- und Nachteile von Kryptowährungen gegenüber etablierten Währungen
· Gefahren bei Kryptowährungen
· Das Phänomen Bitcoin
· Alternativen zu Bitcoins
· Kryptowährungen als Zahlungsmittel im Alltag
· Kryptowährungen zur Spekulation und Geldanlage

Wichtige Hinweise
Dieser Online-Kurs findet in der vhs.cloud statt - eine bundesweite Lernplattform der Volkshochschulen mit geschütztem, persönlichem Arbeitsbereich.
Voraussetzungen: PC- und Internetgrundkenntnisse, E-Mail-Adresse. In der Regel genügt eine normale DSL-Verbindung und ein aktueller Internet-Browser wie Firefox, Chrome oder Microsoft Edge (Safari funktioniert nicht). Zudem wird ein Headset, alternativ Mikrofon und Lautsprecher sowie eine Webcam benötigt. Am einfachsten ist ein Laptop mit eingebauter Kamera und Mikrofon. Vor Beginn des Kurses erhalten Sie per E-Mail von der VHS Informationen zum Zugang zu Ihrem Kursraum in der vhs.cloud.

Hartmut Nehme studierte an der Fachhochschule Bochum Elektrotechnik. Seither arbeitet er seit mehr als 20 Jahren im Bereich Internet Technologien. Herr Nehme ist für ein weltweit führendes IT Unternehmen tätig und berät Unternehmenskunden in Bezug auf Optimierung ihrer IT durch neue innovative Lösungen. Weiterhin ist es Herr Nehme wichtig auch den Nutzern von Internet-Diensten ein Bewusstsein für die Gefahren im Internet zu verschaffen sowie ihnen neue Internet-Themen verständlich näherzubringen. Privat ist Herr Nehme sportlich sehr aktiv.

freie Plätze Vorsorgevollmacht online

(vhs online, Mi., 28.4., 18.00 Uhr )

Was ist eine General-, was eine Vorsorgevollmacht?
Was gehört in eine Vorsorgevollmacht?
Was ist der Unterschied zwischen Vollmacht und Patientenverfügung?
Kann trotz Vollmacht ein Betreuer vom Gericht eingesetzt werden?
Kann eine Betreuung gegen den Willen des Betroffenen/ der Verwandten angeordnet werden?
Auf dem Tempelberg stand einst der jüdische Tempel, der von Babyloniern und nach seiner Wiedererrichtung von den Römern zerstört wurde. Später errichteten dort die Muslime zwei Moscheen, der Ort wurde zum drittwichtigsten Heiligtum des Islam. Unter der islamischen Herrschaft war es den Juden – anders als in byzantinischer Zeit –  erlaubt, an der Klagemauer zu beten. Um die damit verbundenen Auflagen entzündete sich in spätosmanischer Zeit ein Streit, der unter der britischen Mandatsherrschaft eskalierte. Schon damals kam es zu Gewalt von arabischer Seite, wo Mufti al-Husseini das Gerücht verbreitete, die Juden beabsichtigten, die Moscheen zu zerstören, um ihren Tempel wieder zu errichten. Für religiöse Juden war das Betreten des Tempelbergplateaus lange tabu. Nun aber pilgern sie in immer größerer Zahl auf den Berg und fordern, auf dem Moscheenareal beten und sogar eine Synagoge bauen zu dürfen. Die Palästinenser fühlen sich zunehmend provoziert, zumal die jüdischen Eiferer durch ranghohe rechtsgerichtete israelische Politiker unterstützt werden. Auf den palästinensischen Widerstand reagiert Israel mit immer rigiderer Kontrolle.
 
Dr. Joseph Croitoru Dr. Joseph Croitoru ist ein deutscher Historiker, freier Journalist und Autor. Journalistisch lange tätig für FAZ und NZZ, nun u.a. für SZ und taz.
Im Januar 2021 erscheint bei C.H. Beck das Buch „Al-Aqsa oder Tempelberg. Der ewige Kampf um Jerusalems heilige Stätten“ erschienen.
Live-Übertragung aus dem Studio des Offenen Kanals Schleswig-Holstein in Kiel. Die
Veranstaltung wird durchgeführt in Kooperation mit der Förde vhs Kiel.


Ob E-Autos, autonomes Fahren oder Flugtaxis – die Ansätze sind vielfältig. Klar ist nur: Ein
Wandel unserer Mobilität ist unausweichlich. Der Verkehrssektor ist für ca. 18 Prozent der
Treibhausgasemissionen in Deutschland verantwortlich, über 90 Prozent davon gehen allein
auf den Straßenverkehr zurück. Wollen wir unsere Klimaziele einhalten, müssen wir unsere
Mobilitätssysteme verändern. Dabei muss die Akzeptanz der Bevölkerung gewährleistet sein
und negative soziale Folgeeffekte vermieden werden. Aber wie gelingt dieser Wandel sozial,
ökologisch und ökonomisch nachhaltig und gerecht? Wie verbinden wir die Anforderungen
urbaner Zentren mit denen ländlicher Regionen? Diese und weitere Fragen wollen wir mit
unseren Expert*innen diskutieren und wir laden Sie herzlich ein, Ihre Fragen in die Diskussion
einzubringen.

freie Plätze Afrikas Kampf um seine Kunst

(vhs online, Di., 18.5., 19.30 Uhr )

(in Kooperation mit dem Goethe-Institut Paris) Sprache Französisch

Schon vor 50 Jahren kämpfte Afrika um seine Kunst, die während der Kolonialzeit massenweise in europäische Museen gelangt war. Und es fand durchaus Unterstützung im Westen. Am Ende jedoch war der Kampf nicht nur vergebens, er wurde auch erfolgreich vergessen gemacht. Die Argumente aber, mit denen bereits damals versucht wurde, die Forderungen aus Afrika zu entkräften und Lösungen zu verhindern, ähneln auf frappierende Weise denen von heute.
Prof. Bénédicte Savoy ist Professorin für Kunstgeschichte an der TU Berlin und am Collège de France in Paris. 2016 erhielt sie den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Sie hat vielfältig zu Kunstraub und Beutekunst geforscht und ist eine der prominentesten Stimmen in der Debatte um die Rückgabe geraubter Kulturgüter in westlichen Sammlungen. Zusammen mit Felwine Sarr hat sie den vielbeachteten Bericht für Emmanuel Macron zur Restitution afrikanischen Kulturguts an die Herkunftsländer verfasst. 2021 erscheint bei C.H. Beck „Afrikas Kampf um seine Kunst“

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