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21F-P110ME Trauer geht nicht einfach weg - Offener Gesprächskreis

Jeder Mensch, der einen Verlust erlitten hat, empfindet Trauer. Sie ist eine natürliche Reaktion auf Situationen des Verlustes und des Abschieds. Auf die Trennung vom Partner, den Auszug des Kindes (zu Studium, Lehre u. a.), die verpasste Prüfung, die missglückte Bewerbung, die Kündigung, den Tod eines geliebten vertrauten Menschen, den Tod des geliebten Haustieres. Trauer gestaltet sich sehr komplex und wird von einer Vielzahl von Gefühlen und Wut, Angst, Ohnmacht und Hilflosigkeit begleitet. Das Durchleben dieser Gefühle ist notwendig, um den Verlust zu verarbeiten und dem eigenen Leben einen neuen Sinn zu geben. Daher ist die Zeit des Trauerns auch nicht negativ zu sehen - im Gegenteil: Sie stellt eine Zeitspanne dar, in der man ein ganz wichtiges Lebensgefühl erlebt, das hilft, viele andere Verluste im Leben mit in die eigene Existenz einzubeziehen. Es lassen sich u. a. 4 Trauer-Phasen unterscheiden, deren Länge unterschiedlich dauern kann.
Als Prozess dient sie dazu, den Schmerz zu verarbeiten. Zeit ist hierbei kein Kriterium und jeder trauert anders und Trauer geht nicht einfach weg. Sie wird ein ständiger Begleiter sein, aber jeder Mensch kann entscheiden, ob er in Trauer erstarrt - sie sein gesamtes Leben dauerhaft beherrscht - oder ob und wann er die emotionale Distanz wieder herstellt - was besonders gut Menschen gelingt, die über genügend Resilienz - seelische Widerstandeskraft - verfügen.
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